Kieler Wirtschaftsgymnasium erhält als Pilotschule Technik für digitale Experimente

Kieler Wirtschaftsgymnasium erhält als Pilotschule Technik für digitale Experimente

Digitale Kompetenzen für die Zukunft

Im Rahmen der ersten Digitalen Woche Kiel ist das von Dataport, Capgemini und Microsoft initiierte Projekt „Digitalisierung macht Schule“ gestartet. Es soll den Schülerinnen und Schülern praxisnah digitale Kompetenzen vermitteln. Das Kieler Wirtschaftsgymnasium nimmt als eine von drei Kieler Schulen am Pilotprojekt teil. Jetzt haben Akademiegeschäftsführerin Prof. Christiane Ness und Schulleiterin Margit Fuhrmann gemeinsam mit den Schülern und Lehrern des KWG dafür einen sogenannten „Nucleuskoffer“ - auch als #SmartClassroom-Koffer bezeichnet - in Empfang genommen und getestet.

Dieser enthält Ausrüstung für naturwissenschaftliche Experimente, die mit Hilfe digitalen Daten ausgewertet werden, erhalten. Zur Ausstattung gehören ein Minicomputer (ein sogenannter Raspberry Pi), eine IP-Kamera, Heizungsthermostate und Sensoren, die Temperatur, Bewegung, Licht und Stromverbrauch messen können. Die erfassten Daten werden über den Minicomputer in eine bereitgestellte Cloud hochgeladen, wo sie in einem Portal ausgewertet werden können.

Die Möglichkeiten des Koffers sind umfassend. Dabei sind die bereits vorbereiteten Versuche zu den Themen Pflanzenwachstum und Wärmedämmung nur als erste Inspiration gedacht. Die Schüler können und sollen mit der Ausrüstung eigene Versuchsreihen konzipieren, aufbauen und auswerten. Dies erfolgt nicht isoliert, über die Cloud können sie auch mit anderen Schulen austauschen oder ein Wiki aufbauen, in dem Erkenntnisse weitergegeben werden. Auch die Initiatoren des Projektes wollen von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler lernen und so den Koffer und die Technik stetig weiterentwickeln. „Das Ganze ist als agiles Projekt angelegt“, so Mitinitiator Carolos Ferrero von Capgemini.

Insgesamt soll die Technologie die Schüler anregen, selbständig kreativ zu werden und Neues zu entwickeln. So wird nicht nur der naturwissenschaftliche Unterricht anschaulicher, die Schüler erwerben auch entscheidende, digitale Kompetenzen für die Zukunft. Mit diesen Fähigkeiten sind sie in der Lage, im Kleinen das Projekt und im Großen auch die Gesellschaft durch eigene Ideen zu gestalten.

Schulleiterin Margit Fuhrmann sieht in dem Koffer eine große Bereicherung für den Unterricht: „Junge Menschen müssen lernen, von Anfang an mit Technik umzugehen. Mit dem Koffer können wir den Schülern zeigen, schaut mal, hier könnt ihr die Formeln, die ihr sonst nur auswendig lernt, konkret in einem Projekt anwenden.“

Digitale Kompetenzen für die Zukunft

Im Rahmen der ersten Digitalen Woche Kiel ist das von Dataport, Capgemini und Microsoft initiierte Projekt „Digitalisierung macht Schule“ gestartet. Es soll den Schülerinnen und Schülern praxisnah digitale Kompetenzen vermitteln. Das Kieler Wirtschaftsgymnasium nimmt als eine von drei Kieler Schulen am Pilotprojekt teil. Jetzt haben Akademiegeschäftsführerin Prof. Christiane Ness und Schulleiterin Margit Fuhrmann gemeinsam mit den Schülern und Lehrern des KWG dafür einen sogenannten „Nucleuskoffer“ - auch als #SmartClassroom-Koffer bezeichnet - in Empfang genommen und getestet.

Dieser enthält Ausrüstung für naturwissenschaftliche Experimente, die mit Hilfe digitalen Daten ausgewertet werden, erhalten. Zur Ausstattung gehören ein Minicomputer (ein sogenannter Raspberry Pi), eine IP-Kamera, Heizungsthermostate und Sensoren, die Temperatur, Bewegung, Licht und Stromverbrauch messen können. Die erfassten Daten werden über den Minicomputer in eine bereitgestellte Cloud hochgeladen, wo sie in einem Portal ausgewertet werden können.

Die Möglichkeiten des Koffers sind umfassend. Dabei sind die bereits vorbereiteten Versuche zu den Themen Pflanzenwachstum und Wärmedämmung nur als erste Inspiration gedacht. Die Schüler können und sollen mit der Ausrüstung eigene Versuchsreihen konzipieren, aufbauen und auswerten. Dies erfolgt nicht isoliert, über die Cloud können sie auch mit anderen Schulen austauschen oder ein Wiki aufbauen, in dem Erkenntnisse weitergegeben werden. Auch die Initiatoren des Projektes wollen von den Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler lernen und so den Koffer und die Technik stetig weiterentwickeln. „Das Ganze ist als agiles Projekt angelegt“, so Mitinitiator Carolos Ferrero von Capgemini.

Insgesamt soll die Technologie die Schüler anregen, selbständig kreativ zu werden und Neues zu entwickeln. So wird nicht nur der naturwissenschaftliche Unterricht anschaulicher, die Schüler erwerben auch entscheidende, digitale Kompetenzen für die Zukunft. Mit diesen Fähigkeiten sind sie in der Lage, im Kleinen das Projekt und im Großen auch die Gesellschaft durch eigene Ideen zu gestalten.

Schulleiterin Margit Fuhrmann sieht in dem Koffer eine große Bereicherung für den Unterricht: „Junge Menschen müssen lernen, von Anfang an mit Technik umzugehen. Mit dem Koffer können wir den Schülern zeigen, schaut mal, hier könnt ihr die Formeln, die ihr sonst nur auswendig lernt, konkret in einem Projekt anwenden.“